Die niedrig hängenden Früchte am KI-Baum und warum 66 % der Unternehmen ihre Dokumentenautomation ersetzen
14. August 2025
Vor kurzem habe ich mich hier in München mit Dan Lucarini, dem leitenden Analysten für Doc AI und Intelligente Dokumentenverarbeitung (IDP) bei Deep Analysis getroffen, das zusammen mit AIIM, der Association for Intelligent Information Management, einen brandneuen „Market Momentum Index“ Bericht veröffentlicht hat. Die Einblicke, die er mit mir geteilt hat, waren nicht nur interessant, sondern geradezu augenöffnend.
Über Jahre hinweg war die Intelligente Dokumentenverarbeitung (IDP) ein stiller, zuverlässiger Arbeiter im Backoffice, der Rechnungen methodisch verarbeitete. Es war nützlich, aber es war... eine statische. Berechenbar. Diese Ära ist vorbei.
Dans Forschung bestätigt, was wir schon lange gespürt haben: Wir stehen an einem Wendepunkt. Erstaunliche 65% der Unternehmen beginnen aktiv mit neuen IDP-Projekten, und von diesen ersetzen unglaubliche zwei Drittel (66%) ihre bestehenden Altsysteme.
Das ist nicht nur ein Upgrade-Zyklus. Das ist eine Revolution. Und sie wird von einer mächtigen Realität getrieben.
Das Innovator-Dilemma ist da und es trifft hart
Die alte Garde der IDP hat Schwierigkeiten. Der Bericht bringt es auf den Punkt: alteingesessene Anbieter werden von „Altprodukten“ und „beträchtlichen technischen Schulden“ belastet. Sie versuchen, neue KI-Funktionen in alte Architekturen einzubauen, und das funktioniert nicht.
Kunden spüren es. Die Hauptgründe für den Systemwechsel? Die alten Werkzeuge sind „zu begrenzt, um unseren aktuellen Bedürfnissen gerecht zu werden“, erfordern „zu viel externe Hilfe zur Wartung“ und sind „zu schwer zu integrieren“.
Es ist eine Geschichte der Frustration. Eine Geschichte von Systemen, die für eine Welt gebaut wurden, die nicht mehr existiert.
Aber wo es Störungen gibt, gibt es immense Chancen. Und hier beginnt unsere Geschichte.
Eine neue Architektur für ein neues Zeitalter
Als wir Cambrion gründeten, setzten wir nicht darauf, eine bessere Version der alten Werkzeuge zu bauen. Wir wollten etwas grundsätzlich anders aufbauen. Geboren in München, mit einem datenschutzorientierten Ansatz, haben wir eine agentische, KI-native Plattform von Grund auf neu gebaut.
Und die Ergebnisse dieses Berichts lesen sich wie ein Fahrplan, warum unser Ansatz nicht nur relevant, sondern für europäische Unternehmen heute unerlässlich ist.
Die #1 Herausforderung ist Datensicherheit. Wir haben sie zu unserer Grundlage gemacht.
Das Hauptanliegen von Unternehmen, die IDP implementieren, ist Datensicherheit und Datenschutz. Diese Herausforderung erfordert mehr als nur eine Funktion; sie erfordert ein natürliches Verständnis der EU-Regulierungslandschaft. Für uns, ein Unternehmen, das in München geboren und gebaut wurde, ist die Einhaltung der DSGVO mit EU-Cloud- und On-Premise-Bereitstellungsoptionen nicht nur ein Versprechen; es liegt in unserer DNA.
Das Schlachtfeld hat sich ins Frontoffice verlagert.
IDP geht nicht mehr nur um Rechnungen. Der Bericht zeigt einen massiven Wandel hin zur Automatisierung von Frontoffice-Dokumenten, die mit Kunden zu tun haben: Lizenzen, KYC-Dokumente, Verträge, Personalakten und viele mehr sind die neue Grenze. Hier findet jetzt das Business statt. Es ist unstrukturiert, unvorhersehbar und umfasst oft externe Nutzer. Ein starres, vorlagenbasiertes System kann dieses Chaos nicht bewältigen. Eine agentische Plattform wie Cambrion gedeiht darin, passt sich jedem Dokument aus jeder Quelle sofort an.
Integration ist kein Hindernis; sie ist das gesamte Ziel.
Die Schwierigkeit der Integration war einer der drei Hauptgründe für den Austausch alter Systeme. Die rest-API-zentrierte und hochmodulare Architektur von Cambrion wurde entwickelt, um dieses Problem zu lösen. Wir sperren Sie nicht ein; wir fügen Sie ein. Diese Agilität ist entscheidend, besonders wenn der Bericht feststellt, dass Hersteller das größte „Aufholspiel“ in der Automatisierung spielen. Der deutsche Mittelstand benötigt keinen weiteren Silo; er braucht einen flexiblen, verbundenen Partner.
Das „niedrighängende Obst am KI-Baum“
Vielleicht ist die inspirierendste Zeile aus dem gesamten Bericht diese:
„Die Dokumentenautomatisierung könnte das niedrigste der niedrig hängenden Früchte am KI-Baum sein, der Ort, an dem Unternehmen investieren sollten, um schnell Wert für ihre KI-Investitionen zu demonstrieren, während andere Projekte länger dauern, um sich zu entwickeln."

Dokumentenautomatisierung: Das niedrigste der niedrig hängenden Früchte am KI-Baum
Dies ist der Aufruf zum Handeln. Während andere über KI in abstrakten, komplexen Begriffen sprechen, ist dies der Ort, an dem Sie schnell einen greifbaren Sieg erringen können. Hier können Sie Momentum aufbauen. Und Sie müssen es nicht alleine tun.
Auch die Art und Weise, wie Unternehmen Lösungen finden, ändert sich. Während US-Käufer auf GenAI-Forschung setzen, hebt der Bericht hervor, dass DACH-Unternehmen einen Proof of Concept (PoC) und die Beziehung mit dem Anbieter als ihre oberste Prioritäten bewerten. Wir begrüßen das. Wir wollen Ihnen anhand Ihrer eigenen Dokumente zeigen, wie schnell wir Ihre frustrierendsten Engpässe lösen können.
Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Dokumentenprozesse automatisieren.
Wir möchten Dan Lucarini und dem gesamten Team von Deep Analysis für ihre aufschlussreiche Forschung in Partnerschaft mit AIIM, der Association for Intelligent Information Management, unseren aufrichtigen Dank aussprechen. Den vollständigen „Market Momentum Index“ Bericht des Teams können Sie hier einsehen, um ihre Ergebnisse genauer zu erkunden.

